Die freischaffende Künstlerin Helga Huch hat sich in den letzten Jahren mit der Gestaltung tonkeramischer Gefäße und Objekte, der Seidenmalerei, der Zeichnung und der Fotografie beschäftigt.
Ihr aktuelles Schaffen konzentriert sich auf die Acryltechnik, unter Verwendung unterschiedlicher Bindemittel, Malgründe, Strukturpasten, Gewebe und graphischer Techniken. Auf Leinwänden verschiedener Formate verschmelzen Flächen, Linien und Konturen oft mit Blättern, Rinde oder Astwerk zu Materialbildern. Die zur plastischen Akzentuierung ihrer überwiegend ungegenständlichen Malerei eingesetzten Naturmaterialien sammelt sie auf ihren Reisen rund um den Globus.
Eine besondere Faszination übt auf Helga Huch eine Palette aus warmen Farbtönen im Spektrum zwischen Rot und Orange aus, welche sie mit erdtönigen Flächen kombiniert oder zu kühlen Grautönen, Schwarz und Weiß in Kontrast setzt.
Das kompositorische Gefüge ihrer Bilder bedient sich einer Sprache aus organischen und geometrisch anmutenden Formen, changierenden, meist kontrastreichen Farbflächen und Liniengeflechten, welche sich zu einem dynamischen Form-Farbgefüge verdichten.
So entstehen Bilder im Spannungsfeld zwischen Linie und Fläche, Eindimensionalität und Plastizität, Dynamik und Statik.